Unsere Aufstiegsroute auf das Weissmies.
Talort Saas-Grund (1.559 Meter) aus geht es am ersten Tag über einen markierten Weg hinauf zur Weissmieshütte. Den Pkw stellt man am besten auf dem großen Parkplatz bei den Bergbahnen Hohsaas ab.
Der Weg führt zunächst in Serpentinen (in angenehmer Steigung) durch den Waldgürtel, welcher das Saas-Tal auf beiden Seiten säumt – doch schon bald wird das Gelände offener, die Vegetation wird rarer und ab der Triftalp ergibt sich eine tolle Fernsicht. Der Aufstieg zur Weissmieshütte führt nun über den sogenannten Kreuzboden (2.397 Meter) – hier liegt die Mittelstation der Seilbahn Hohsaas. Vom Kreuzboden aus ist die Weissmieshütte bereits sichtbar und binnen 45 Minuten gut zu erreichen. Wer sich den Aufstieg bis hierher sparen möchte, kann natürlich unter Berücksichtigung der Höhenphysiologie die Seilbahn benutzen (oder sogar bis zur Bergstation Hohsaas fahren und dann zur Weissmieshütte absteigen). Der Hüttenzustieg ist mit drei Stunden jedoch recht gut zu schaffen und gehört eher zu den kurzen Zustiegen im Viertausender-Segment.
Am Beginn des Eisbruchs beim Aufstieg zum Weissmies.
Beabsichtigt man das Weissmies auf dem heutigen „Normalweg“, von der Weissmieshütte aus, zu besteigen, startet man am nächsten Tag um fünf Uhr – gefrühstückt wird um 4:30 Uhr. Der Anstieg führt zunächst über einen Moränenrücken zum Bergrestaurant Hohsaas auf 3.098 Meter. Von hier aus geht es weiter zum Triftgletscher (zunächst wieder einige Höhenmeter bergab), der unterhalb der großen Seracs bis auf einen flacheren Rücken erklommen wird. Bei der Durchquerung des manchmal eisschlaggefährdeten Gletscherbruchs sollte man sich je nach Verhältnissen möglichst rechts (also abseits der großen Seracs) halten. Von hier aus ist bei guter Sicht bereits der (Vor-)Gipfel des Weissmies zu sehen, welcher auf relativ direktem Weg angepeilt wird. Über konstant steiles Gelände nähert man sich so dem Gipfel, wobei man sich vor der rechts befindlichen Wechte in Acht nehmen muss (besonders bei schlechten Sichtverhältnissen). Von der Weissmieshütte aus benötigt man rund 4 Stunden bis zum Gipfel des Weissmies.
Der Abstieg erfolgt üblicherweise über die Aufstiegsroute.
Fazit:
Der Weissmies hat lange zu den leichten 4000er gehört. Mit dem Eisbruch ist das heute anders.
Ich war jetzt auf beiden Routen plus mit der Überschreitung von Italien gesamt 7 mal am Gipfel.






































